Glossar

  • Analgetika
    Schmerzmittel.

  • Anämie
    Blutarmut, Mangel an roten Blutkörperchen. Eine verminderte Anzahl roter Blutkörperchen kann Folge einer Krebserkrankung oder Nebenwirkung einer Chemotherapie sein.

  • Angiogenese
    Blutgefäßneubildung. Bösartige Tumore werden häufig durch neu gebildete Blutgefäße mit nähr- und sauerstoffreichem Blut versorgt.

  • Antiandrogene
    Stoffe, die die Wirkung von männlichen Sexualhormonen (Androgenen) hemmen. Sie werden künstlich hergestellt und kommen im menschlichen Körper nicht vor. Siehe auch Hormontherapie.

  • Antibiotika
    Medikamente, mit denen Infektionskrankheiten behandelt werden. Antibiotika werden gegen bakterielle Infektionen oder gegen Infektionen durch Protozoen (Einzeller, die im Gegensatz zu Bakterien einen Zellkern haben) eingesetzt.

  • Antidota
    Gegenmittel, die eine zu starke Wirkung verhindern und damit die Toxizität der Substanzen vermindern.

  • Antiemetika
    Medikamente, die gegen Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen wirken. Werden gegen Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt.

  • Antiöstrogene
    Hemmstoffe des weiblichen Sexualhormons Östrogen. Siehe auch Hormontherapie.

  • benigne
    Gutartig. Gutartige Tumore wachsen nicht ins Nachbargewebe ein und bilden keine Metastasen.

  • Bisphosphonate
    Substanzen, die zur Stabilisierung der Knochen beitragen, die z. B. durch Knochenmetastasen geschwächt werden.

  • Chemotherapie
    Behandlung von Krebs mit Medikamenten, die das Zellwachstum hemmen (wie z. B. Zytostatika).

  • Embolie
    Teilweiser oder vollständiger Verschluss eines Blutgefäßes, z. B. durch ein Blutgerinnsel.

  • Fatigue
    Bezeichnung für Erschöpfungszustände und starke Müdigkeit, die im Verlauf einer Krebserkrankung auftauchen können.

  • Gentherapie
    Das Einfügen von Genen in Zellen eines Individuums zur Behandlung von Gendefekten, die zu Krebs führen. Die Gentherapie befindet sich derzeit noch im Anfangsstadium.

  • Hämatologie
    Lehre von den Eigenschaften und den krankhaften Veränderungen des Blutes.

  • Hormontherapie
    In der Onkologie die Behandlung von Krebsarten, an deren Zellen Hormonrezeptoren nachgewiesen wurden (bisher bei Brust-, Gebärmutter- und Prostatakrebs). Dabei werden Medikamente verabreicht, die die Rezeptoren blockieren und damit das Tumorwachstum bremsen.

  • Immuntherapie
    Verabreichung von körpereigenen Immunstoffen (z. B. Zytokine), um die Immunabwehr zu aktivieren. So soll der Körper angeregt werden, Antikörper gegen den Tumor zu bilden.

  • Infusion
    Verabreichung von Flüssigkeiten (die z. B. Zytostatika enthalten) in den Körper, vor allem über die Blutwege (intravenös).

  • Knochenmark
    Befindet sich im Innern eines Knochens. Im Knochenmark werden die Blutzellen gebildet.

  • maligne
    Bösartig. Bösartige Tumoren wachsen in gesundes Gewebe ein und neigen zur Bildung von Metastasen.

  • Metastase
    Tochtergeschwulst. Entsteht durch die Ausbreitung bösartiger Tumorzellen über die Blut- und Lymphbahnen.

  • Onkologie
    Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen beschäftigt.

  • prophylaktisch
    Vorbeugend.

  • Radiotherapie/Strahlentherapie
    Anwendung energiereicher Strahlen (z. B. elektromagnetische oder Teilchenstrahlen) zur Behandlung von Krebserkrankungen.

  • Supportiva
    Medikamente, die die eigentliche Krebstherapie unterstützen, indem sie Nebenwirkungen abmildern oder den Allgemeinzustand verbessern.

  • Thrombose
    Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Blutgefäß bildet und dieses verstopft.

  • Toxizität, toxisch
    „Giftigkeit“ einer Substanz, giftig.

  • Tumor
    Geschwulst oder Wucherung von Zellen. Ein Tumor kann gutartig oder bösartig sein.

  • Tumortherapeutika
    Medikamente zur Behandlung von Tumorerkrankungen, z. B. Zytostatika.

  • Zytostatika
    Zytostatika sind natürliche oder synthetische Substanzen, die das Zellwachstum bzw. die Zellteilung hemmen. Sie werden vor allem zur Behandlung von Krebs (Chemotherapie) eingesetzt.