Medikamentöse Unterstützung
Bis heute wurde eine große Bandbreite an Präparaten entwickelt, die die Krebstherapie unterstützen und erleichtern können, indem sie ihre Nebenwirkungen eindämmen: Die so genannten Supportivtherapeutika. Hier ein Überblick über die wichtigsten:
Analgetika:
Schmerzmittel, die gegen den Tumorschmerz eingesetzt werden. Mit modernen Analgetika lassen sich Schmerzen heute sehr effektiv behandeln.
Antibiotika:
Wirken gegen bakterielle Infektionen, die auch durch eine Krebstherapie bedingt sein können.
Antidota:
Gegenmittel, die eine zu starke Wirkung verhindern und damit die Toxizität der Substanzen vermindern.
Antiemetika:
Dienen der Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen.
Bisphosphonate:
Substanzen, die zur Stabilisierung der Knochen beitragen, die z. B. durch Knochenmetastasen geschwächt werden.
Weitere:
Unterstützend vor allem bei der Körperhygiene und -pflege wirken Mundspüllösungen zur Infektionsprophylaxe, Mundspray zur Nachahmung des natürlichen Speichels bei Austrocknung der Mundschleimhäute, außerdem Präparate zur Unterstützung der physiologischen Schutzfunktion der Haut.